Wege zur Kur

 


Sie können jederzeit auf eigene Kosten zur Kur fahren und privat dafür bezahlen. Gar kein Problem. Das Nordseebad Burhave freut sich auf Sie und wird Ihnen den Aufenthalt so angenehm wie möglich gestalten. Großer Vorteil einer Privatkur: Sie können über Kurort, Zeitpunkt und Angebot frei entscheiden. Wenn die Kur medizinisch oder zur Steigerung der Erwerbsfähigkeit notwendig geworden ist, gibt es Möglichkeiten, die Kosten ganz oder teilweise von der Krankenkasse oder der Rentenversicherung ersetzt zu bekommen. Hier eine Übersicht der nötigen Schritte:

1. Zum Arzt
Der behandelnde Arzt muss die Dringlichkeit einer Kur bescheinigen und für Sie eine Kur beantragen, gegebenenfalls den geeigneten Kurort bzw. eine -einrichtung mit geeigneten Therapiekonzepten empfehlen. Die Rentenversicherungen entscheiden selbst über den Durchführungsort. Auch der Betriebs- oder Vertrauensarzt kann eine Kur in die Wege leiten. Je nach Schwere des Krankheitszustandes wird Ihr Arzt eine ambulante oder stationäre Kur empfehlen. Beide Kurformen dauern in der Regel drei Wochen.

2. Zur gesetzlichen Krankenkasse
Die Krankenkasse ist immer Ihr Ansprechpartner, ob die Kur von der Krankenkasse oder von der Rentenversicherung getragen werden soll. Dort erhalten Sie alle notwendigen Auskünfte und auch die Antragsformulare. Beihilfeberechtigte wenden sich an ihre Beihilfestelle.

3. Zum Amtsarzt
Bevor eine beantragte Kur durch Sozialleistungsträger bewilligt wird, ist eine Überprüfung der Notwendigkeit der Maßnahme durch eine neutrale ärztliche Institution optional vorgesehen (Amtsarzt, Medizinischer Dienst o.ä.). Häufig erfolgt die Begutachtung aufgrund vorliegender Krankenakten auf schriftlichem Wege. Im Einzelfall kann jedoch auch eine körperliche Untersuchung angewiesen werden.

4. Die Kosten
Wenn die Kur medizinisch notwendig ist, gibt es innerhalb des gegliederten Systems unserer Sozialversicherung und nach dem Beamtenrecht die Möglichkeit, die Kosten von einem der Leistungsträger ganz oder teilweise

 

5. Gesetzliche Voraussetzungen
Für die Gewährung von Kuren gilt eine Reihe gesetzlicher Voraussetzungen. In der Rentenversicherung ist die Bewilligung von Heilverfahren davon abhängig, dass der Versicherte eine bestimmte Versicherungszeit nachweisen kann. Ferner können Kuren höchstens bis zum 63. Lebensjahr in Anspruch genommen werden, es sei denn, dass der Krankheitszustand des Rentenversicherten bei vorliegender Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit voraussichtlich gebessert oder – falls er noch im Berufsleben steht – eine unmittelbar drohende Erwerbsunfähigkeit durch die Maßnahme abgewendet werden kann. Zudem endet im Normalfall mit dem Beziehen von Altersrente, aber auch schon im »Vorruhestand«, der Anspruch auf Gewährung einer Kur durch die zuständige Rentenversicherung. In diesem Falle erbringt die Krankenkasse entsprechende Leistungen. Bei stationären Kuren, bei denen eine Kostenübernahme aus Kassen öffentlichrechtlicher Leistungsträger gewährt wird, gilt, dass eine Wiederholungskur erst nach Ablauf von vier Jahren bewilligt werden kann, es sei denn, dass eine vorzeitige Wiederholung oder eine Kur wegen einer anderen Krankheit aus dringenden medizinischen Gründen erforderlich ist. Ambulante Kuren können im Abstand von drei Jahren wiederholt werden.
 
 
6. Ihr persönlicher Weg zur Kur
Ihre Rechte auf eine Kur sollten Sie kennen. Deshalb können Sie sich hier Ihren persönlichen Weg zur optimalen Kurform anschauen.

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Ihre Rechte auf eine Kur
Ihre_Rechte_auf_eine_Kur_2007.pdf
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